Die Digitalisierung schreitet rapide voran, aber produzierende Unternehmen in Deutschland tun sich oft noch schwer ihr Datenpotenzial gänzlich ausschöpfen. Dem wollen Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen University und des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen (ITEM-HSG) jetzt Abhilfe schaffen. Mit der Digitalisierungsstudie „Manufacturing Data Analytics“ möchten die Datengrundlage schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit von produzierenden Unternehmen weiter zu steigern. Das Forschungsteam konnte bereits über 60 Unternehmen für die Studie gewinnen und befindet sich jetzt in der letzten Phase, weitere Teilnehmer:innen zu gewinnen. Wir vom Campus Forum (CF) haben Marcos Padrón Hinrichs (MPH), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am WZL, getroffen und Ihn zu den Hintergründen seiner aktuellen Studie befragt. 

CF: Womit befasst sich die Digitalisierungsstudie?

MPH: Die Studie „Manufacturing Data Analytics“ ist eine empirische Studie, die sich mit dem Thema der fortschreitenden Digitalisierung in produzierenden Unternehmen befasst. Sie zielt darauf ab, den aktuellen Stand der Datenanalyse auf Betriebsebene zu untersuchen und zu verstehen. Dabei wird untersucht, wie produzierende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse mithilfe von Datenanalysen optimieren können. Die Forschung wird gemeinsam vom Institut für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen (ITEM-HSG) und dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University durchgeführt.

CF: Welches Erkenntnisinteresse verspricht sich Ihr Team von der Studie?

MPH: Das Erkenntnisinteresse der Studie liegt darin, erfolgreiche Praktiken im Kontext von Industrie 4.0/Smart Manufacturing zu identifizieren. Wir möchten verstehen, welche Art von Daten gesammelt und analysiert werden, welche Ressourcen und Fähigkeiten benötigt werden und wie Datenanalyse dazu beitragen kann, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern. Die Ergebnisse sollen den teilnehmenden Unternehmen dabei helfen, ihren Stand im Vergleich zur Branche und zu erfolgreichen Praxisunternehmen zu erkennen und Verbesserungshebel für ihre eigenen Initiativen zu identifizieren.

CF: An wen richtet sich die Digitalisierungsstudie?

MPH: Die Zielgruppe der Studie sind produzierende Unternehmen, die im Bereich Industrie 4.0/Smart Manufacturing aktiv sind und Datenanalyse in ihren Geschäftsprozessen einsetzen oder dies in Erwägung ziehen. Die Studie richtet sich insbesondere an Führungskräfte und Fachleute in produzierenden Unternehmen.

CF: Bis wann werden noch Ergebnisse und Einsendungen angenommen?

MPH: Die Teilnahme an der Studie ist bis zum Sonntag, den 13.08.2023 möglich. Die Teilnahme an der Studie ist kostenfrei und erfolgt unter Berücksichtigung der DSGVO.
Die Forschungsergebnisse werden im Oktober erwartet.

CF: Gibt es einen zentralen Ansprechpartner für weitere Fragen zu dieser Studie?

MPH: Ja, der zentrale Ansprechpartner für diese Studie ist mein Kollege

Sebastian Beckschulte, 

Phone: +49 241 80-25829

s.beckschulte@wzl-mq.rwth-aachen.de

CF:  Wie kann man teilnehmen?

MPH: Wir freuen uns über Teilnahmen unter: https://www.soscisurvey.de/MDA2023/

CF: Herzlichen Dank für das Gespräch zu dieser Studie und viel Erfolg bei der Teilnehmerakquise.

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